Passionsweg in 7 Stationen

Ab dem 21.02.2021 ist in der Bad Lausicker Kirche ein Passionsweg mit 7 Stationen aufgebaut. An jeder Station gibt es etwas zum Mitmachen. Die Stationen müssen nicht alle mit einem mal absolviert werden - es kann jederzeit unterbrochen und später weiter gemacht werden.

Geöffnet ist die Kirche am Sonntag vor jedem Gottesdienst von 9.45 bis 10.10 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 16 - 17 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Station 7 - Jesus wird ans Kreuz genagelt und stirbt

Jesus wird aufs Kreuz gelegt und festgenagelt. Viele Menschen stehen dabei, auch Maria, seine Mutter und Johannes, ein Jünger. Viele Menschen lachen darüber, andere sind sehr traurig, dass Jesus sterben muss. Drei Uhr am Nachmittag schreit dann Jesus seinen Schmerz heraus: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Finster wird der Tag – da stirbt Jesus am Kreuz.

Auch wenn es so aussah, als hätte Gott ihn verlassen, so war er doch da. Wir wissen, dass der Tod von Jesus nicht das Ende war.

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    1.     Nimm dein Kreuz von Station 6 und umwickle es mit Grün.

    2.     Lass aus den Stöcken neues Leben wachsen.

    Es ist das Zeichen, dass Gott zu uns hält über alles Leid und über den Tod hinaus.

Station 6 - Jesus nimmt das Kreuz auf sich

Schließlich ist es soweit und Jesus muss sich auf den Weg machen zu dem Ort, an dem er sterben soll. Jesus muss das schwere Kreuz selbst tragen.

Es ist ein schwerer und steiler Weg bis nach Golgatha. Dreimal bricht Jesus unter der Last zusammen. Nur ein Mann Namens Simon von Cyrene hilft ihm, das Kreuz ein Stück zu tragen. Viele Menschen stehen am Wegesrand und schauen schweigend zu. Seine Mutter Maria und andere Frauen, die ihn kennen, weinen um ihn.

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    1.     Gestalte aus Stöcken und Strick ein Kreuz.

    2.     Behalte es für die nächste Station.

Station 5 - Jesus wird verspottet

Pontius Pilatus lässt Jesus schlagen. Peitschenhiebe prasseln auf den Rücken des gefesselten Jesus. Alles tut ihm weh und er blutet. Da fällt den Soldaten noch eine Gemeinheit ein: sie flechten noch eine Krone aus Dornen und drücken ihm diese fest auf den Kopf. Sie lachen ihn aus, spucken ihn an und schlagen ihm ins Gesicht. Sie legen Jesus schließlich einen alten Mantel über die die Schulter und spotten: „So, jetzt siehst du aus wie ein richtiger König.“ Jesus erträgt es ohne Hass auf die, die ihm weh tun. Jesus macht es so, wie er es den Menschen erzählt hat: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.“

Station 4 - Petrus verleugnet Jesus

Petrus, ein Freund und Jünger von Jesus, sitzt vor dem Palast des Hohepriesters. Dahin haben sie Jesus gebracht. An einem Feuer wärmt sich Petrus. Dreimal wir Petrus von Menschen angesprochen: „Du gehörst doch auch zu diesem Jesus!“ Aber Petrus antwortete dreimal: „Ich schwöre es, ich kenne diesen Jesus nicht!“ Das hatte ihm Jesus schon angekündigt, als er zu ihm sagte: “Noch ehe der Hahn kräht, wirst du dreimal behaupten, du kennst mich nicht.“ Und so geschah es. Der Hahn krähte. Daraufhin ging Petrus an einen einsamen Ort und weinte bitterlich.

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    1.     Zeichne deine Hand auf ein Papier.

    2.     Male Schnabel, Kamm, Halslappen und Füße an.

    3.     Klebe den Hahn an einen Schaschlikspiess und nutze den Hahn als Pflanzenstecker.

    Du kennst Jesus.

Station 3 - Im Garten Getsemane

Nach dem letzten gemeinsamen Mahl mit seinen Freunden geht Jesus mit einigen seiner Jünger auf den Ölberg in einen Garten. Dort betet er zu seinem Vater. Jesus hat Angst, große Angst. Er bittet seine Jünger, mit ihm wach zu bleiben und zu beten. Aber sie schlafen immer wieder ein. Jesus ist allein mit seiner Angst. Da kommen Soldaten in den Garten, der auch Getsemane genannt wird. Judas, einer der Jünger, verrät ihnen, wer Jesus ist. Die Soldaten fesseln Jesus und nehmen ihn gefangen. Er wird abgeführt wie ein Verbrecher. Seine Jünger haben Angst, ebenfalls verhaftet zu werden. Sie laufen weg und lassen Jesus allein.

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    Du kannst Gott alles sagen.

    1.     Schreibe oder male auf ein Gebetskärtchen, wovor du Angst hast.

    2.     Hefte es an unsere Gebetswand.

Station 2 - Das letzte Abendmahl

Es war die Zeit, in der das Passahfest gefeiert wurde. In einem Haus in Jerusalem begannen Jesus und seine Jünger zu essen. Und da Jesus wusste, dass seine Zeit gekommen war, wurde er plötzlich traurig und verkündete: „Einer von euch hier in der Runde wird mich verraten.“ Die Jünger waren bestürzt und einer nach dem anderen fragte ihn: „Herr, bin ich‘s?“  Als Antwort tauchte Jesus ein Stück Brot ein und gab es Judas und sagte: „Gott allein hat entschieden, was mit mir geschehen wird.“ Später nahm Jesus das Brot, dankte Gott, brach es in Stücke und sprach: „Nehmt und esst, das ist mein Leib.“ Dann nahm er den Weinbecher und sprach: „Trinkt alle daraus, denn das ist mein Blut, das für alle Menschen vergossen wird zur Vergebung. Wenn ihr Brot und Wein miteinander teilt, dann denkt an mich!“

Station 1 - Einzug in Jerusalem

Die Jünger besorgten für Jesus einen Esel. So hat er es befohlen.

Sie legten einige Mäntel auf den Eselsrücken und brachten das Tier zu Jesus, der sich auf das Tier setzte. Als Jesus in Jerusalem einritt, warfen seine Anhänger ihre Umhänge und Mäntel vor ihm auf die Straße. Andere rissen Palmenzweige ab und legten sie auf die Straße. Die Menge sang und rief immer wieder: „Gepriesen sei Gott“, und sie dankten ihm für die Wunder, die Jesus vollbracht hatte. Bald war die ganze Stadt in Aufregung und es schien, als sei jeder in Jerusalem auf den Beinen, um Jesus zu begrüßen.

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    Baue deine eigene Palme aus Zeitungspapier!

    1.     Rolle eine Zeitung fest als Rolle zusammen.

    2.     Befestige eine Seite ca. 15 cm mit Klebeband.

    3.     Schneide den oberen Teil der Rolle bis zum Klebeband ein.

    4.     Ziehe das obere Ende nach oben.

    5.     Pflanze deine Palme nun in ein Gefäß.